Willkommen bei    
Pure Horse Therapy!

Ich bin Melissa Moens, ich bin 20 Jahre alt und ich erzähle hier meine Geschichte:

Ich saß schon auf dem Pferd als ich noch nicht mal richtig sitzen konnte. Meine große Schwester hat einen richtig tolles Welsh X Araber Pony namens Roelette. Mit ihr hat alles angefangen. Immer wenn meine Schwester mit dem Reiten fertig war, durfte ich eine Runde im Schritt. Richtig angefangen zu reiten habe ich aber erst, als ich 6 Jahre alt war. Das war in einem sehr kleinen Stall mit nur ein paar Ponys. Hier habe ich es noch auf Traditionellem Wege gelernt.

Ein paar Jahre später war ich mit meinen Eltern auf einem Penny Tag, dort war eine Frau, mit ihrem Pferd Otto. Die beiden sind nur mit einem Halsring geritten und seitdem wusste ich, dass es auch anders geht. Ich habe mit Roelette auch angefangen, nur mit einem Halsring, ohne Sattel und ohne Trense zu reiten. Sie hat alles für mich gemacht, da ich ihr Freiheit gegeben habe.

Meine Mutter Ingrid hat sich, wo ich 11 Jahre alt war, eine Appaloosa Stute namens Evida gekauft. Ingrid kannte Evida schon länger und ist sie auch schon länger geritten jedoch auf Traditioneller Weise. Irgendwann klappte gar nichts mehr und es ging nur noch bergab, also sind wir auf die Suche nach einer Lösung gegangen. So ist sie bei „Het Lage Woud,, in den Niederlanden gelandet. Ingrid und Evida sind dort ein ganzes Wochenende hingefahren und ab da hat sich für die beiden alles geändert. Es klappte immer besser und die Probleme waren gelöst. Ich habe hier und da auch ein bisschen davon mitbekommen, aber bei mir hat es erst richtig angefangen, als meine Stute Piper zu uns kam.

Piper wollte gar nichts mit Menschen oder Tieren zu tun haben. Sie wurde importiert aus England und ist dort nicht nur von Menschen schlecht behandelt worden, sondern auch von den anderen Pferden. Zudem hatte sie ein Halfter in der Nase eingewachsen, das sie schon um hatte, seitdem sie ein Fohlen war. Als sie dann bei uns ankam, haben wir natürlich sofort das Halfter abgemacht. Wir haben Piper erst ein bisschen Zeit gegeben um sich auszuruhen und es sich bei uns bequem zu machen.

Irgendwann konnte sie ziemlich normal fressen und sah auch schon besser aus. Also habe ich die Entscheidung getroffen, mit unserem Training zu beginnen. Dies ging völlig schief und Piper wollte gar nichts mit mir zu tun haben. Ich war erst 13 Jahre alt und wusste noch nicht viel von Parelli oder überhaupt von Natural Horsemanship. Deshalb bin ich zusammen mit Piper ein Wochenende nach „Het Lage Woud,, gefahren. Ab da kamen erst wirklich meine Interessen an natürliches Halten und Umgehen mit Pferden. Piper war viel offener und hatte jetzt wirklich spaß an der Arbeit. Wir haben noch ein paar Wochen trainiert, bis es nicht mehr ging, denn Piper war hoch trächtig. 

Am 2. Mai war dann die Geburt von meinem Hengst O´Malley. Langsam habe ich mit Piper wieder ein bisschen trainiert und habe auch an den Grundlagen mit O´Malley gearbeitet.

Aber ein Fohlen alleine zu halten ist nicht so toll, also gingen wir auf die Suche nach einer Tinker Stute mit Fohlen. Irgendwann sind wir dann auf Mare und O´Livia gestoßen. O´Livia war noch sehr klein und nur 5 Tage jünger als O´Malley, jedoch sehr verängstigt. Mare war traumatisiert und hat um Hilfe geschrien, also haben wir uns für Mare und O´Livia entschieden. Und das war einfach der Perfekte Match. O´Livia konnte O´Malley gut Händeln und die beiden wurden beste Freunde. Mare brachte eine gewisse Ruhe mit sich und passte perfekt in unsere Herde.

Dann kam der Tag! Es war der 27. Juli 2016, als wir nach Deutschland umgezogen sind. Endlich haben wir die Pferde am Haus und das Glück, ein Paddock Paradise erstellen zu können. Jetzt konnte ich auch endlich anfangen, richtig mit den Pferden zu arbeiten. Hier hat mich Parelli sehr viel unterstützt aber das reichte mir nicht aus. Somit habe ich angefangen meinen eigenen Weg zu Suchen. Ich habe viele verschiedene Methoden gelernt und daraus mein eigenes gemacht. Ich bin sehr dankbar, dass ich bei Natural Horsemanship gelandet bin und jetzt auf natürliche Weise mit meinen Pferden kommunizieren kann.

Ich durfte und darf von vielen verschiedenen Pferden lernen und habe noch einiges vor. Ich hoffe, dass ich noch viele Pferde und Menschen begleiten darf, einander zu verstehen und die Kommunikation zu verbessern.

Hast du fragen? Dann nimm gerne Kontakt zu mir auf!